BIM im Tiefbau | Bevor das erste Bauteil entsteht
Die drei Seiten dieses dritten von sechs Themenfeldern klären, was vor dem ersten Bauteil feststehen muss: in welchem Koordinatensystem und mit welchem Höhenbezug das Modell liegt, und warum eine Strecke darin nie ganz die erwartete Länge hat. Dazu geht es um Bestandsdaten vom Auftraggeber, die drei Zahlen brauchen, um brauchbar zu sein, und um Leitungsauskünfte und Bohrungen, aus denen im Modell ein Korridor mit Unsicherheit wird.
Wer gerade ein fremdes Modell geöffnet hat, das an der falschen Stelle liegt, fängt bei „Wo das Modell liegt“ an, weil dort steht, welche vier Angaben ein Modell überhaupt am richtigen Ort halten. Wer Bestandsdaten vom Auftraggeber bekommen hat und wissen will, ob er damit arbeiten kann, beginnt bei „Bestandsdaten annehmen“.
Die Kürzel nennen die Pfade, auf denen die Seite liegt: GF Geschäftsführung und Akquise, PL Projektleitung und Koordination, KM Konstruktion und Modellierung. Der Haken merkt sich nur in deinem Browser, was du gelesen hast.
Der Rechner zeigt, wie viele Zentimeter Zone und Höhe auf deiner Strecke ausmachen und ab wie vielen Metern die Grenzabweichung erreicht ist, auf die sich das deutsche Regelwerk beruft. Voreingestellt mit einem Rechenbeispiel, jede Zahl offen nachvollziehbar.
Das Datenblatt sammelt Zonen, EPSG-Codes, Maßstabstabellen, Höhenstatus und die Stufen der Georeferenz, jede Zeile mit Fundstelle und Prüfdatum. Wer eine Bieterfrage zu Lage oder Höhe formuliert, findet hier den genauen Wortlaut.
Alle Begriffe, auch die aus Vortrag und Verkaufsgespräch. Zu jedem: was gemeint ist, was es im Tiefbau heißt, wo es hier weitergeht.
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