Gradiente-Explainer

Verstehe, wie Neigung, Halbmesser und Höhenlage die Gradiente formen – und wo daraus Auftrag oder Abtrag entsteht.
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Live-Auswertung

Kuppe
Δs
3,50 %
Neigungswechsel
Länge L
175,0 m
TA bis TE
Tangente T
87,5 m
TS bis TA/TE
Stichmaß f
1,53 m
TS zur Kurve
Rechenweg A = |s₂ – s₁| = 3,50 % · L = H x A / 100 = 175,0 m · f = T x A / 400 = 1,53 m
Lesart: Die Gradiente geht von steigender in fallende Neigung über. Der höchste Punkt liegt innerhalb der Ausrundung.
Richtwert: Der gewählte Halbmesser ist für die gewählte Geschwindigkeit plausibel.
Höhe Station 0 100 200 300 400 500 m TA TS TE Scheitel L T f Sta. –
Gelände Gradiente Ausrundung TA→TE Tangenten Vorher-Vergleich Abtrag Auftrag Messstation
Station 250 m
Gelände / Gradiente 211,2 / 212,2 m
Differenz Auftrag 1,00 m
Vergleich vorher / nachher kein Vergleich
Merke eine Ausgangslage und bewege danach die Regler. Die alte Gradiente bleibt orange gestrichelt stehen.
Anfangsneigung s1 %
-10 %+10 %
Endneigung s2 %
-10 %+10 %
Halbmesser H m
500 m20 000 m
TS-Station m
100 m400 m
Höhenlage bei TS m
-3 m+4 m
Messstation m
0 m500 m
Ausrundungstyp
Entwurfsgeschwindigkeit Ve km/h
30 km/h120 km/h
Was ich anders lösen würde: Erst die geometrische Kette sichtbar machen: TS ist der Tangentenschnitt, TA/TE begrenzen die Ausrundung, L und T entstehen direkt aus Δs und H. Die Erdbewegung ist danach nur noch die Differenz zwischen Gelände und Gradiente.
Merksatz: Größerer Halbmesser macht die Kurve länger und weicher. Größere Neigungsdifferenz macht die Ausrundung länger und das Stichmaß größer. Die Höhenlage verschiebt nur Auftrag und Abtrag, nicht die Form.