Civil 3D Spezialthemen | Mengenermittlung
Die Masse entscheidet über den Preis. Civil 3D liefert sie auf zwei Wegen: aus dem Volumenvergleich zweier Geländemodelle, oder aus den Profilarten des Querschnittsaufbaus, die über Profilartcodes den Materialien zugeordnet werden. Der erste Weg steht im DGM-Kapitel, der zweite ist das Thema hier.
Die Profilarten liefern nur dann brauchbare Flächen, wenn der Querschnittsaufbau sauber codiert ist. Deshalb hängt die Mengenermittlung stärker an der Vorarbeit als an der Auswertung selbst. Aus einem schnell zusammengeklickten Querschnitt kommt eine Zahl, die plausibel aussieht und auf die sich trotzdem niemand verlassen sollte.
- Überblick und Abgrenzung. Die zwei Methoden nebeneinander, und was davon schon im Profilkörper-Kapitel steht.
- Materialberechnung aus Profilkörpern. Profilarten und Profilartcodes, die Mengenermittlungskriterien, und wie Civil 3D daraus Flächen erkennt.
- Materialliste und Mengentabelle. Welche Bereiche berechnet werden und wie die Tabelle in die Zeichnung kommt.
- Massenausgleichsplan. Massenausgleichslinie und -ansicht lesen, und was sie über Transportweiten sagen.
- Mengenberichte. Ausgabe, Formate, und was davon in eine Ausschreibung passt.
- Praxisbeispiel von der codierten Baugruppe bis zur belastbaren Zahl.
So ist das Thema geplant. Der Schnitt hängt daran, wie sauber sich der neue Teil vom Profilkörper-Kapitel trennen lässt.
- Die DGM-Volumenberechnung. Darauf wird hier nur verwiesen, ausgeführt steht sie im Kapitel Geländemodellierung.
- Die Querprofillinien-Gruppe. Ohne sie gibt es keine Materialliste, das ist die Voraussetzung, an der der Ablauf in der Praxis hängenbleibt. Sie steht im Kapitel Profilkörper.
- Den codierten Querschnittsaufbau: Querschnittsaufbau.
- Den Profilkörper, aus dem die Mengen kommen: Profilkörper.
Bis dahin: Der Grundablauf steht schon im Profilkörper-Kapitel: Querprofillinien, Mengenermittlungskriterium, Materialien berechnen, Bericht, und zwar bereits nach Schichten getrennt. Für Erdmassen aus dem Geländevergleich reicht das Kapitel Geländemodellierung.
Wirklich neu bleibt hier dreierlei: der Massenausgleichsplan, den ganz Fahrwasser nicht kennt, dazu die Mengentabelle in der Zeichnung und die Frage, welche Zahl in eine Ausschreibung darf. Dazu kommt der Weg über TIN-Volumenoberflächen, auf den das Böschungs-Kapitel hierher verweist, sobald mehrere Oberflächen, Bauphasen oder Materialien im Spiel sind.
