Diese Seite hilft, wenn die Punkte nicht das tun, was sie sollen: Der Import bricht ab, die Punkte landen am falschen Ort oder auf Höhe 0, ein Beschreibungsschlüssel greift nicht, ein Punkt sieht anders aus als erwartet, die Punkttabelle ist leer oder das DGM übernimmt neue Punkte nicht. Der Entscheidungsbaum führt direkt zum passenden Fall, die Galerie darunter zeigt alle dreizehn Fälle mit Diagnose und Lösung.
Die meisten Probleme lassen sich auf vier Fragen zurückführen: Passt das Punktdateiformat zur Spaltenreihenfolge der Datei? Stimmen Koordinatensystem und Höhenspalte? Welche Quelle bestimmt den Stil des Punkts, eine Überschreibung, der Beschreibungsschlüssel oder die Gruppe? Und ist die Kette dahinter aktuell, also Schlüssel angewendet, Punktgruppe aktualisiert, DGM neu erstellt?
Grunddiagnose: Drei Blicke genügen für den Anfang. Zuerst: Was zeigt die Eigenschaften-Palette eines betroffenen Punkts? Kurzbeschreibung, ausführliche Beschreibung, Höhe und Stil verraten meist schon, ob der Fehler im Import, im Code oder in der Darstellung steckt. Danach: Steht in der ausführlichen Beschreibung nur eine Kopie des Codes? Dann hat kein Beschreibungsschlüssel gegriffen. Zuletzt: Zeigt der Projektbrowser an einer Punktgruppe oder einem DGM das Symbol für veraltet? Dann fehlt ein Aktualisieren oder Neuerstellen. Diese drei Blicke decken die Mehrheit der Fälle ab, bevor du irgendetwas neu importierst.
Schnellhilfe Entscheidungsbaum: „Mit meinen Punkten stimmt etwas nicht“
Referenz Fehlergalerie: dreizehn typische Probleme
Import
1
Import bricht ab: kein passendes Punktdateiformat
Diagnose: Der Import liefert keine Punkte, und Civil 3D meldet sinngemäß, dass kein passendes Punktdateiformat gefunden wurde (englisch „No point file format match found“). In der Dateiliste des Importdialogs steht ein Warnsymbol. Ursachen sind fast immer die Datei selbst: Sie ist in einem anderen Programm noch geöffnet, sie beginnt mit Kopfzeilen oder enthält Sonderzeichen, sie ist nicht als ANSI-Text gespeichert, oder ihre Spalten passen zu keinem der angebotenen Formate. Auch ein zu enger Formatfilter kann das gesuchte Format ausblenden.
Lösung: Die Datei im anderen Programm schließen, im Texteditor Kopfzeilen und Leerzeilen am Anfang entfernen und als ANSI-Text speichern. Dann im Importdialog das Format wählen, das zur Spaltenreihenfolge passt, bei Bedarf den Formatfilter abschalten. Gibt es kein passendes Format, etwa bei Semikolon als Trennzeichen, über die Verwaltung der Punktdateiformate ein eigenes anlegen. Dezimalkomma vorher auf Dezimalpunkt umstellen. Vor dem nächsten Import: Der Punktdatei-Inspektor im Tool-Lab findet Kopfzeilen, Dezimalkomma und eine ungünstige Kodierung, bevor Civil 3D abbricht, und schreibt die Datei auf Wunsch gleich neu: mit Dezimalpunkt und Kommatrennung, ohne Kopfzeile, als ANSI-Text.
2
PHRZB und PRHZB vertauscht
Diagnose: Der Import läuft durch, aber die Punkte liegen Tausende Kilometer neben dem Plangebiet, oder die Wolke wirkt gespiegelt. Das gewählte Format hat Hochwert und Rechtswert in der anderen Reihenfolge als die Datei. Dateien mit dem Rechtswert zuerst brauchen in der deutschen Vorlage PRHZB (international PENZD), Dateien mit dem Hochwert zuerst PHRZB (international PNEZD); beide Varianten sind üblich. In der Voransicht stand unter Hochwert ein sechsstelliger Wert, und die Kontrolle blieb aus.
Lösung: Die Punkte der Importgruppe in der Listenansicht des Projektbrowsers markieren und löschen (das Löschen der Gruppe allein löscht keine Punkte), dann neu importieren, diesmal mit dem passenden Format. In der Voransicht die Werte gegen die Spaltenköpfe lesen: Hochwerte in Mitteleuropa liegen im UTM-System um 5 bis 6 Millionen, Rechtswerte sechsstellig. PRHZ aus Kapitel 01 ist dasselbe Format ohne Beschreibungsspalte. Maßgeblich ist die Reihenfolge der Buchstaben. Der Punktdatei-Inspektor erkennt die Spaltenreihenfolge schon aus den Werten und nennt das passende Format, noch bevor du den Importdialog öffnest. Kennt deine Vorlage nur eines der beiden Formate, schreibt er die Datei mit der anderen Spaltenfolge neu, ohne dass du Werte von Hand verschiebst.
3
Doppelte Punktnummern beim Import
Diagnose: Zwei Lieferungen oder zwei Messtage nutzen überlappende Nummern. Steht im Werkzeugkasten Punkte erstellen unter Punktidentität das Feld Wenn Punktnummern bereits vorhanden sind auf Benachrichtigen, hält der Import an und öffnet den Dialog Doppelte Punktnummer. Voraussetzung ist, dass der Import die Nummern aus der Datei übernimmt, also Wenn Punktnummern bereitgestellt werden auf Verwenden steht. Steht Wenn Punktnummern bereits vorhanden sind auf Neu nummerieren, Zusammenführen oder Überschreiben, löst Civil 3D den Konflikt ohne Rückfrage. Dann fehlt plötzlich eine Messung, weil sie still überschrieben wurde, oder Punkte haben unerwartete Nummern.
Lösung: Vor jedem Import die Punktidentität auf Benachrichtigen stellen. Im Dialog unter Lösung bewusst wählen: Versatz hinzufügen verschiebt die neuen Nummern um einen festen Betrag (Feld Versatz hinzufügen von, etwa 1000, dann wird aus 1028 die 2028) und hält eine Kontrollmessung so in einem eigenen Nummernbereich. Folgenummer ab nummeriert ab einem Startwert, Nächste Punktnummer verwenden vergibt nur die nächste freie Nummer, die dann mitten in einem anderen Nummernkreis liegen kann, Überschreiben ersetzt den vorhandenen Punkt, Zusammenführen führt beide zusammen. Mit Auf alle doppelten Punktnummern anwenden gilt die Wahl für alle weiteren Konflikte. Bei Vermessungspunkten bietet Civil 3D nur Überschreiben oder Ignorieren an. Vor dem nächsten Import: Der Punktdatei-Inspektor zeigt doppelte Nummern in einer Datei und, wenn du beide Lieferungen zusammen hineinziehst, auch zwischen den Lieferungen; Nummern, die schon in der Zeichnung liegen, prüft erst Civil 3D beim Import.
4
Punkte weit neben dem Plangebiet trotz richtigem Format
Diagnose: Die Punkte landen Kilometer neben dem Plangebiet, im Extremfall nahe dem Koordinatenursprung, obwohl das Format stimmt und die Voransicht plausibel aussah. Die Ursache liegt im Koordinatensystem. Unterschiedliche Systeme von Datei und Zeichnung sind an sich der vorgesehene Fall für eine Transformation. Civil 3D transformiert aber nur, wenn das Punktdateiformat eine Quellzone hat, der Zeichnung eine Zone zugewiesen ist und im Import Nach Möglichkeit Koordinaten transformieren aktiv ist. Falsch liegen die Punkte, wenn die Datei in einem anderen System liegt und keine Transformation eingerichtet ist, oder wenn eine Transformation läuft, obwohl die Datei schon im System der Zeichnung liegt.
Lösung: Die Angabe des Vermessers zum Koordinatensystem mit der Zone der Zeichnung vergleichen. Dann im Punktdateiformat die Quellzone prüfen und das Häkchen Nach Möglichkeit Koordinaten transformieren passend setzen: aktiv, wenn die Datei in einem anderen System liegt und Quell- und Zeichnungszone eingetragen sind, aus, wenn die Datei schon im Zeichnungssystem liegt. Die falsch gelandeten Punkte vorher löschen und neu importieren. Danach mit ZOOM und der Option Grenzen kontrollieren, ob die Wolke im Plangebiet liegt. Der Punktdatei-Inspektor zeigt vorab, in welchem Wertebereich die Koordinaten liegen und ob eine Zonenkennung dabei ist. Mit deiner Freigabe legt er UTM- und Gauß-Krüger-Punkte auf eine Karte, dann siehst du schon vor dem Import, ob die Wolke im Plangebiet liegt; bei Rechtswerten ohne Zonenkennung schaltest du dort zwischen Zone 32 und 33 um.
5
Punkte ohne Höhe oder auf Höhe 0
Diagnose: Die Punkte liegen in der Lage richtig, haben aber keine brauchbare Höhe. Dahinter stecken zwei Zustände: Die Höhe ist leer, oder sie steht auf 0,00. Beide taugen nicht als DGM-Grundlage. Gewählt wurde ein Format ohne Z-Spalte, etwa ein reines Lageformat, oder beim Shapefile-Import lag die Höhe als Attribut vor und wurde nicht zugeordnet. Beim Setzen von Hand steht die Eingabeaufforderung für Höhen auf Kein oder Automatisch mit Vorgabehöhe 0.
Lösung: Ein Format mit Z-Spalte wählen, etwa PRHZB oder PHRZB, und in der Voransicht prüfen, dass unter Punkthöhe echte Werte stehen. Beim Shapefile das Höhenattribut auf die Z-Koordinate abbilden. Für Punkte von Hand im erweiterten Werkzeugkasten unter Punkterstellung die Eingabeaufforderung für Höhen auf Manuell stellen. Beide Zustände lassen sich im Punkteditor in der Spalte Punkthöhe prüfen und korrigieren. Zeilen mit Höhe 0 und Höhenausreißer markiert der Punktdatei-Inspektor schon in der Datei.
Darstellung und Punktgruppen
6
Punkte sind da, aber unsichtbar
Diagnose: Der Projektbrowser listet die Punkte, im Plan ist nichts zu sehen. Vier Ursachen kommen in Frage: Der Punktstil ist ein Stil ohne Anzeige wie _No Display, der Layer des Punkts ist ausgeschaltet oder gefroren, eine Gruppe ganz oben in der Anzeigereihenfolge erzwingt per Überschreibung einen unsichtbaren Stil, oder die Punkte liegen schlicht außerhalb des gezoomten Bereichs.
Lösung: Erst ZOOM mit der Option Grenzen, dann einen Punkt in der Eigenschaften-Palette ansehen: Stil und Layer. Ist der Layer aus, im Layer-Manager einschalten. Steht der Stil auf einem Stil ohne Anzeige, im Dialog Punktgruppen die Anzeigereihenfolge prüfen: Welche der Gruppen, in denen der Punkt steht, liegt am weitesten oben, und hat sie auf der Registerkarte Überschreibungen einen Stil aktiviert? Zum Nachspielen: In Wer bestimmt das Aussehen? zeigt der Fall „Punkt unsichtbar“, wie eine Gruppe ganz oben mit Überschreibung den Punkt ausblendet und warum es nicht reicht, nur die Überschreibung abzuschalten.
7
Filter wirkt nicht, _Alle Punkte ist gesperrt
Diagnose: Die Standardgruppe _Alle Punkte soll gefiltert werden, aber die Registerkarten Einbeziehen, Ausschließen und Abfrage-Editor sind gesperrt. Oder eine eigene Gruppe zeigt zu viele oder zu wenige Punkte. _Alle Punkte wird automatisch verwaltet und enthält immer jeden Punkt. Bei eigenen Gruppen stimmen oft die Muster nicht, das Kontrollkästchen Groß- und Kleinschreibung beachten steht anders als gedacht, oder im Abfrage-Editor war Abfrage ändern aktiv, wurde wieder abgeschaltet, und beim Wechsel auf eine Registerkarte der Basismethode ging die eigene Abfrage verloren.
Lösung: Für jeden Filter eine eigene Gruppe anlegen, über Registerkarte Start, Gruppe Geländedaten erstellen, Menü Punkte, Punktgruppe erstellen. Die Muster auf der Registerkarte Einbeziehen (in Teilen der Hilfe Einschließen) prüfen, mehrere durch Komma getrennt, Stern für beliebige Zeichen, und auf der Registerkarte Abfrage-Editor das Kontrollkästchen Groß- und Kleinschreibung beachten bewusst setzen. Je Gruppe bei einer Methode bleiben, Basismethode oder Abfrage-Editor. Vor dem OK auf der Registerkarte Punktliste kontrollieren, welche Punkte die Regeln erfassen.
8
Punkt erscheint im Stil der falschen Gruppe
Diagnose: Ein Punkt steht in mehreren Gruppen und zeigt den Stil oder die Beschriftung einer Gruppe, die nicht gemeint ist, etwa die Importgruppe statt „Schächte“. Für Punkte ohne eigenen Stil gilt der Vorgabestil der obersten Gruppe in der Anzeigereihenfolge. Steht eine allgemeine Gruppe über der spezifischen, gewinnt die allgemeine. Liegt _Alle Punkte ganz oben, gewinnt sie für alle Punkte ohne eigenen Stil.
Lösung: Im Projektbrowser, Registerkarte Übersicht, mit der rechten Maustaste auf die Sammlung Punktgruppen klicken, Eigenschaften wählen und im Dialog Punktgruppen die gewünschte Gruppe mit den Pfeilen nach oben schieben. Faustregel: spezifische Gruppen oben, allgemeine darunter, _Alle Punkte ganz unten. Veraltete Gruppen im selben Dialog über Punktgruppen aktualisieren nachziehen. Dann im Punkteditor die Spalte Punktbeschriftungsstil prüfen: Steht dort ein Stilname oder <keiner>, auf die Vorgabe zurücksetzen (Spalte leer oder <Vorgabe>, je nach Version). Zum Nachspielen: In Wer bestimmt das Aussehen? zeigen die Fälle „Beschriftung fehlt“ und „Gruppenstil wirkt nicht“, wann der Vorgabestil der obersten Gruppe greift und wann ein eigener Stil des Punkts ihn verdrängt.
Beschreibungsschlüssel
9
Beschreibungsschlüssel greift nicht
Diagnose: Punkte bekommen nicht den Stil, Layer oder Klartext, den der Schlüssel vorsieht. Die Ursachen sind zahlreich. Am Code liegt es oft, wenn die Groß- und Kleinschreibung nicht passt (der Vergleich unterscheidet sie), ein Punkt statt eines Leerzeichens den Code nicht vom Parameter trennt (MH.7) oder ein breiter Code einen spezifischen mit erfasst (MH* passt auch auf MHST; die Prüfreihenfolge innerhalb eines Satzes ist nicht dokumentiert). Im Schlüssel-Editor kann das Kontrollkästchen einer Zuweisung (Punktstil, Beschriftungsstil, Layer) nicht aktiviert sein. Dazu kommt, dass Beschreibungsschlüssel deaktivieren beim Import auf Wahr stand, der Schlüsselsatz erst nach dem Import entstand oder ein anderer Satz in der Suchreihenfolge vor deinem steht.
Lösung: Zuerst Codes ohne Überschneidung: MH ohne Stern für die Deckel trifft MH 7, MHST* trifft MHST 7. Verlass dich nicht auf eine Prüfreihenfolge, denn innerhalb eines Satzes ist sie nicht dokumentiert. Im Feldbuch Codes in Großbuchstaben und mit Leerzeichen vor dem Parameter. Im Editor bei jeder Eigenschaft, die zugewiesen werden soll, das Kontrollkästchen aktivieren. Die Suchreihenfolge über das Kontextmenü der Sammlung Beschreibungsschlüsselsätze, Eigenschaften, prüfen. Danach die Schlüssel auf die vorhandenen Punkte anwenden: Rechtsklick auf die Punktgruppe _Alle Punkte oder auf markierte Punkte, Eintrag je nach Version „Beschreibungsschlüssel anwenden“. Eine Punktgruppe wendet selbst keine Schlüssel an. Kleingeschriebene Codes und Punkte im Code meldet der Punktdatei-Inspektor schon vor dem Import.
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Überschreibung schlägt den Beschreibungsschlüssel
Diagnose: Der Schlüsselsatz ist sauber eingerichtet und angewendet, trotzdem sehen alle Punkte einer Gruppe gleich aus, obwohl ihre Codes verschieden sind. Die oberste Gruppe der Anzeigereihenfolge, in der diese Punkte stehen, hat auf der Registerkarte Überschreibungen einen Punktstil oder Punktbeschriftungsstil aktiviert. Dann setzt sich ihr Stil auch gegen den Stil durch, den der Schlüssel am Punkt gesetzt hat. Tiefer stehende Gruppen wirken auf diese Punkte nicht, auch mit aktivierter Überschreibung.
Lösung: Im Dialog Punktgruppen nachsehen, welche Gruppe der betroffenen Punkte am weitesten oben steht, in ihren Eigenschaften die Registerkarte Überschreibungen öffnen und die Überschreibung abschalten, wo sie nicht gewollt ist. Wird sie für einen Sonderplan gebraucht, die Gruppe bewusst und dokumentiert oben in die Anzeigereihenfolge legen und nach dem Plotten wieder abschalten oder nach unten schieben. Im Normalfall sind Überschreibungen aus; dann gilt der Stil aus dem Schlüssel vor dem Vorgabestil der Gruppe. Steht ganz oben eine Gruppe ohne Überschreibung, etwa _Alle Punkte, ändern tiefere Gruppen nichts. Zum Nachspielen: In Wer bestimmt das Aussehen? zeigt der Fall „Alle Punkte gleich“, wie eine Überschreibung in _Alle Punkte jeden Punkt trifft, für den keine andere Gruppe darüber steht.
Beschriftung, Tabelle und DGM
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Beschriftungen überlappen oder stehen schräg
Diagnose: Punktbeschriftungen liegen übereinander und sind unlesbar, oder sie stehen schräg im Plan. Verschobene Beschriftungen werden im Beschriftungsstil für den verschobenen Zustand als gestapelter Text dargestellt statt so, wie sie erstellt wurden. Schräge Texte entstehen, wenn das Ansichtsfenster gedreht ist und sich die Beschriftung an einer anderen Ausrichtung orientiert als die Ansicht.
Lösung: Im Punktbeschriftungsstil die Anzeige für den verschobenen Zustand von gestapeltem Text auf „Wie erstellt“ stellen (Bezeichnungen je nach Version). Bei gedrehter Ansicht die Ausrichtungsreferenz des Stils prüfen. Einzelne verschobene Beschriftungen über das Kontextmenü zurücksetzen. Wer viele dicht liegende Punkte hat, beschriftet über die Gruppen sparsamer, etwa Geländepunkte nur mit der Höhe.
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Punkttabelle leer oder unvollständig
Diagnose: Die eingefügte Punkttabelle zeigt keine oder zu wenige Zeilen. Bei der Punktgruppenauswahl wurde eine falsche Gruppe gewählt, die gewählte Gruppe war veraltet und kannte die neuesten Punkte noch nicht, oder ihr Filter ist so eng, dass er nichts oder nur einen Teil erfasst. Seltener fehlen Spalten, dann liegt es am Tabellenstil und nicht an den Punkten.
Lösung: In der Registerkarte Punktliste der Gruppe prüfen, welche Punkte sie wirklich enthält, und die Gruppe bei Bedarf aktualisieren. Dann die Tabelle neu erzeugen: Registerkarte Beschriften, Gruppe Beschriftungen und Tabellen, Menü Tabellen hinzufügen, Punkttabelle hinzufügen (an der Befehlszeile ADDPOINTTABLE, Befehlsname je nach Version), über Punktgruppenauswahl die richtige Gruppe wählen, mit OK bestätigen und dann die obere linke Ecke der Tabelle in der Zeichnung setzen. Danach die Zeilenzahl gegen die Punktliste halten.
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DGM übernimmt neue Punkte nicht
Diagnose: Neue oder korrigierte Punkte sind im Plan zu sehen, aber das DGM vermascht noch den alten Stand. Dahinter stecken zwei getrennte Mechanismen. Die Punktgruppe in der DGM-Definition ist veraltet und kennt die neuen Punkte noch nicht. Oder das DGM selbst ist veraltet und wurde nicht neu erstellt. Neuerstellung – Automatisch hilft nur beim zweiten; eine veraltete Punktgruppe bringt es nicht auf den neuen Stand. Bei Datenverknüpfungen kommt hinzu, dass die Referenz erst den gespeicherten Stand der Quellzeichnung zeigt.
Lösung: Immer in dieser Reihenfolge: erst die Punktgruppe aktualisieren (Rechtsklick auf die Gruppe und Aktualisieren (Punktgruppe(n)), oder Änderungen anzeigen mit dem Dialog Punktgruppenänderungen, oder im Dialog Punktgruppen über Punktgruppen aktualisieren), dann das DGM neu erstellen, von Hand oder über Neuerstellung – Automatisch im Kontextmenü des DGM. Bei Datenverknüpfungen die Quellzeichnung speichern und die Referenz in der Zielzeichnung synchronisieren.
Zwei Fälle ohne eigene Karte
Punkte lassen sich nicht bearbeiten. Im Punkteditor sind die Zellen ausgegraut, in der Eigenschaften-Palette lassen sich Höhe und Lage nicht ändern. Das sind Vermessungspunkte aus der Vermessungsdatenbank, die standardmäßig gesperrt in der Zeichnung liegen. Korrigieren lassen sie sich in der Vermessungsdatenbank selbst, oder du entsperrst sie in der Zeichnung über das Kontextmenü der Punkte (Eintrag je nach Version zum Entsperren der Vermessungspunkte). Danach weichen Zeichnung und Datenbank voneinander ab, das sollte eine bewusste Entscheidung sein.
Die Zeichnung wird bei vielen Punkten zäh. Zehntausende COGO-Punkte mit Beschriftung kosten Rechenleistung bei jeder Regeneration. Abhilfe schaffen Gruppen, deren Beschriftung du für die Arbeit abschaltest, eingefrorene Punktlayer und bei reinen Geländedaten der Weg über die DGM-Definition oder eine Punktwolke statt über einzelne COGO-Punkte. Für Massendaten aus Laserscans ist der COGO-Punkt ohnehin das falsche Werkzeug.
QS Checkliste: Punkte-Qualitätssicherung
Diese Liste eignet sich als Schluss-Check, bevor die Punkte ins DGM, in den Plan oder an Dritte gehen. Ein Klick markiert einen Punkt als erledigt. Zum Ausdrucken auf Drucken klicken, dann kommt genau dieser Abschnitt als A4-Blatt mit leeren Kästchen.
Punktdateiformat passend zur Spaltenreihenfolge gewählt (PRHZB oder PHRZB, in anderen Vorlagen unter anderem Namen), Voransicht geprüft: Koordinaten und Höhen plausibel?
Quellzone im Punktdateiformat und Zone der Zeichnung geprüft, Transformation nur gesetzt, wenn die Datei in einem anderen System liegt, Punkte lagerichtig?
Punktidentität vor dem Import eingestellt (Fortlaufende Nummerierung verwenden: Wahr; Wenn Punktnummern bereitgestellt werden: Verwenden; Namen erzwingen: Falsch; Wenn Punktnummern bereits vorhanden sind: Benachrichtigen), doppelte Nummern bewusst aufgelöst, Punktnummern eindeutig?
Höhenwerte plausibel, keine leeren Höhen und keine 0,00-Werte (Spalte Punkthöhe im Punkteditor), Format mit Z-Spalte?
Kurzbeschreibungen vergeben und einheitlich geschrieben, am besten in Großbuchstaben, weil der Vergleich Groß- und Kleinschreibung unterscheidet; Code vorne, Parameter nach einem Leerzeichen (zum Beispiel GEL, BK, MH 7)?
Punktstil und Punktbeschriftungsstil zugewiesen, Darstellung im Plan lesbar?
Punktgruppen sinnvoll angelegt (etwa Gelände, Schächte, Gebäude), eigene Gruppen statt _Alle Punkte, eine Importgruppe je Lieferung?
Filterbedingungen korrekt (Nummer, Kurzbeschreibung, Höhe), Groß- und Kleinschreibung beachten bewusst gesetzt, Registerkarte Punktliste zeigt alle erwarteten Punkte und keine fremden?
Anzeigereihenfolge im Dialog Punktgruppen festgelegt: spezifische Gruppen oben, _Alle Punkte unten, die richtige Gruppe gewinnt bei Überlappung?
Beschreibungsschlüsselsatz geprüft: Codes ohne Überschneidung (etwa MH ohne Stern neben MHST*), Groß- und Kleinschreibung, Kontrollkästchen je Zuweisung, Suchreihenfolge der Sätze, Beschreibungsschlüssel deaktivieren auf Falsch, Schlüssel auf vorhandene Punkte angewendet?
Überschreibungen bewusst gesetzt oder aus, kein vergessener Überschreibungsstil schlägt den Beschreibungsschlüssel?
Punkttabelle über die Punktgruppenauswahl aus einer aktuellen Gruppe erzeugt, Zeilenzahl gegen die Punktliste geprüft, Export bei Bedarf erstellt?
Punktgruppe als DGM-Grundlage zugewiesen, Gruppe aktualisiert, DGM neu erstellt; Zeichnung gespeichert?